Umbau in Richtung Klimaneutralität ist Arbeitsplatzturbo

Umbau in Richtung Klimaneutralität ist Arbeitsplatzturbo

Klima-Landesrat Stefan Kaineder über Sonnenkraftwerksdächern der Fronius-Werkshallen in Sattledt

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler präsentierte aktuelle Zahlen zu den umfangreichen Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung und wie sich diese auf den Arbeitsmarkt auswirken werden. Im Bahnausbaupaket stehen in den kommenden sechs Jahren 17,5 Milliarden Euro zu Buche. Dabei kann mit der Sicherung und Schaffung von 15.000 Arbeitsplätzen pro Milliarde gerechnet werden. Bis 2030 werden weiter 10 Milliarden Euro in den Umbau auf 100 Prozent erneuerbare Energien gesteckt und damit jährlich 70.000 Arbeitsplätze gesichert und geschaffen. Und bis 2022 sind 750 Millionen Euro für den Umstieg auf nachhaltige Heizsysteme budgetiert, wo weitere 64.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen werden. 

„Erstmals in der österreichischen Geschichte wird die Bekämpfung der Klimakrise ernsthaft und wirksam angegangen. Noch nie waren derartig große Summen für den Klimaschutz in Österreich im Einsatz. Das ist nicht nur eine wichtige Botschaft an die künftigen Generationen, die die Auswirkungen der Klimakrise am meisten zu spüren bekommen, wenn keine Maßnahmen gesetzt werden. Es ist auch für den österreichischen Arbeitsmarkt und die österreichische Wirtschaft eine riesige Chance, um nach der Corona-Pandemie wieder richtig durchstarten zu können“, freut sich Klima-Landesrat Stefan Kaineder über den Klimaschutz- und Arbeitsplatzturbo aus dem Umweltministerium. 

Auch das Budget für die Umweltförderung im Inland, die die österreichischen Betriebe am Weg in die Klimaneutralität unterstützen soll, wurde für das Jahr 2021 auf 140 Millionen Euro verdoppelt und wird damit Gesamtinvestitionen in der Höhe von 790 Millionen Euro auslösen. Der oberösterreichische Klima-Landesrat Stefan Kaineder ist seit März diesen Jahres Vorsitzender der Kommission in Angelegenheiten der Umweltförderung im Inland und weiß, wie wichtig die Fördermaßnahmen, vor allem auch für die oberösterreichische Industrie und Wirtschaft, sind. Denn allein bis 26. April wurden über 4.100 Förderanträge eingereicht, wobei mit der Umsetzung dieser Maßnahmen mit einer Einsparung von 280.000 Tonnen CO2gerechnet werden kann. 

„Die Umweltförderung im Inland ist das zentrale Förderinstrument zum Umbau unserer Industrie und Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität. Gerade dem Bundesland OÖ als einem der bedeutendsten Wirtschafts- und Industriestandorte Österreichs kommt eine besondere Rolle bei diesem Umbau zu. Ich bin überzeugt davon, dass mit der Innovationskraft unserer Unternehmen und den richtigen Rahmen- und Förderungsbedingungen der Umbau in die CO2-neutrale Zukunft möglich wird“, so Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Quelle, Fotocredit: Land OÖ

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