Trotz Corona: Breite Allianz bei Fridays For Future Klimastreik am Freitag

Trotz Corona: Breite Allianz bei Fridays For Future Klimastreik am Freitag

Kilometerlange Menschenkette auf Ringstraße geplant

Wien - Am Freitag, 19. März, findet ab 12 Uhr der siebte Weltweite Klimastreik statt. Die Forderung nach effektiver Klimapolitik wird von einer breiten Allianz aus Gewerkschaften (ÖGB), Religionsgemeinschaften und Zivilbevölkerung gemeinsam mit Fridays For Future auf die Straße getragen – in Form einer kilometerlangen Menschenkette um den Wiener Ring.

Die Unterstützung der Gewerkschaften ist essentiell für eine ökosoziale Wende hin zu einem guten Leben für alle. „Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden", so Lisa Kiesenhofer von Fridays For Future. "Mit der Menschenkette um den Ring wollen wir symbolisieren, dass die Bewältigung der Klimakrise den Zusammenhalt aller Teile unserer Gesellschaft benötigt.“

Gewerkschaften: Klimaschutz als Gerechtigkeitsfrage

„Die Klimakrise hat massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer*innen und vor allem Gewerkschaften müssen aktiv in die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen eingebunden werden“, fordert ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. „Wir wollen und müssen unsere Zukunft aktiv mitgestalten, deshalb unterstützt der ÖGB den Weltweiten Klimastreik.“

Die Gewerkschaften fordern konkrete Maßnahmen für mehr Klimaschutz in ihren Sektoren. “Industrie- und Produktionsbetriebe stehen vor einem riesigen Wandel, dabei muss die Politik unterstützen und endlich handeln”, so Josef Rehberger, Bundesjugendvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE. Auch der Fachbereich Eisenbahn der Gewerkschaft Vida steht hinter der Klimabewegung Fridays For Future. Vorsitzender Günter Blumthaler sagt: „Eine Verlagerung des Güter- und Personenverkehrs auf die Schiene hat positive Auswirkungen auf das ökologische und soziale Klima.”

Kilometerlange Menschenkette am Wiener Ring

Neben Gewerkschaften unterstützt auch eine breite Allianz an religiösen Organisationen als “Religions for Future” den Streik. Hinzu kommen die Scientists, Parents sowie Teachers for Future. Auch NGOs wie GLOBAL 2000 und WWF oder SOS Kinderdorf gehen für eine klimagerechte Welt auf die Straße.

Gestreikt wird am Freitag von 12 bis 14 Uhr unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Zahlreiche Ordner*innen sorgen dafür, dass entlang der gut drei Kilometer langen Menschenkette Abstände eingehalten und FFP2-Masken getragen werden. Alle Organisator*innen werden vor dem Streik einen Corona-Test machen. Vom Schottentor über den Karlsplatz bis zum Stubentor wartet eine Vielfalt an Reden und Live-Musik auf die Teilnehmenden.

Weitere Informationen:
https://fridaysforfuture.at/events/wwks-3-21/weltweiter-klimastreik-in-wien

Quelle: JW (FFF/OTS)

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