Freitag 23. August 2019
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Statement zum Earth-Overshoot-Day: “Eure Politik raubt unsere Zukunft”

Ab dem heutigen globalen Earth-Overshoot-Day lebt die Weltgemeinschaft auf Kosten der Zukunft ihrer Kinder. 

Jahr für Jahr tritt dieser Tag, an dem die natürlichen Ressourcen verbraucht sind, früher ein. Der anhaltende Raubbau befeuert die Klimakrise, verursacht das Massensterben von Tier- und Pflanzenarten und entzieht unzähligen Menschen im globalen Süden ihre Lebensgrundlagen. “Wie in einer griechischen Tragödie steuern wir irreversibel auf den Abgrund zu”, so Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele am vergangenen Freitag. Während sich der Nationalrat in Sommerpause begeben hat, brennt die Arktis als Zeuge und Opfer dieser tragischen Entwicklung.

Fridays For Future plant internationale Aktionswoche für September

Fridays For Future erhöht den Druck auf Politik und Wirtschaft, endlich zu handeln, und plant mit der #WeekForFuture die bisher größten Proteste für die Woche von 20. bis 27. September. Mit einer “Woche für die Zukunft” wird ganz Österreich für den Klima- und Umweltschutz mobilisiert. Während am 20. September in so vielen Gemeinden wie möglich ein Zeichen gesetzt werden soll, finden am 27. September Großstreiks in den Landeshauptstädten statt. Jeder Aktionstag zwischen den beiden Freitagen wird einem Aspekt der Klima- und Umweltkrise gewidmet. In dieser Woche tagt einerseits der UN Climate Action Summit in New York, andererseits wird in Hinblick auf die Neuwahlen in Österreich aufgezeigt: Die nächste Bundesregierung hat die historische Verantwortung, das Pariser Abkommen einzuhalten und damit unser langfristiges Überleben zu sichern.

Die Jugend fordert diesmal besonders die erwachsene Bevölkerung dazu auf, sich den Aktionen anzuschließen. Unter anderem kündigten bereits Gewerkschaften und Kirchenvertreter*innen an, den Aufruf zu unterstützen. Um alles zu ändern, braucht es jede und jeden -  Austria For Future.

Quelle: JW / FFF Wien