OÖ. Unternehmen übernehmen Verantwortung – Fichtner Holz setzt nicht nur beim Firmenneubau auf Nachhaltigkeit

OÖ. Unternehmen übernehmen Verantwortung – Fichtner Holz setzt nicht nur beim Firmenneubau auf Nachhaltigkeit

Andreas Huemer (Architekt/Kontur Architektur), Rene Felsner (Baubegleiter), Landesrat Markus Achleitner, Ing. Christof Fichtner (Geschäftsführer Fichtner Holz), Bürgermeister Christian Schöffmann (Gunskirchen)

Wie Nachhaltigkeit in einem Unternehmen in allen Bereichen gelebt werden kann, das zeigt die Firma Fichtner Holz in Gunskirchen vor. Nicht nur mit der Spezialisierung auf Altholz nutzt sie den Werkstoff Holz über die Lebenszeit im eigentlichen Sinne hinaus, mit dem Neubau der Betriebsstätte entsteht außerdem ein annähernd autarkes Betriebsgebäude. Den heutigen Spatenstich für die Erweiterung des Unternehmens haben Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Ing. Christof Fichtner, Geschäftsführer Fichtner Holz, gemeinsam vorgenommen.

„Die Oberösterreichischen Unternehmen sind nicht nur Pioniere, wenn es um ihre Produkte geht und Könner im Hinblick auf ihr Handwerk, sie übernehmen auch Verantwortung, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht. Als Wirtschafts-Landesrat macht es mich stolz zu sehen, wie Unternehmen wie Fichtner Holz erfolgreich sind und wachsen“, erklärte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen des Spatenstichs.

„Seit 30 Jahren beschäftigen wir uns mit historischen Baustoffen. Die Faszination am Altholz ist die unverwechselbare Oberfläche. Eine Faszination, die sich in einer immer größeren Nachfrage wiederspiegelt. Dieser umweltschonende und nachhaltige Kreislauf wird nun durch die neue annähernd autarke Firmenzentrale abgerundet“, unterstreicht Ing. Christof Fichtner, Geschäftsführer Fichtner Holz.

Die neue Firmenzentrale mit Produktion, Schauraum, Dekoshop und Büros wird mit einer Hackgutheizung ausgestattet. Der benötigte Betriebs- und Verbrauchsstrom soll großteils über eine 30 KW große PV Anlage erzeugt werden. Die Überschüsse daraus werden genutzt, um den kürzlich erneuerten Fuhrpark von E-Autos zu betreiben. Innovative Wege werden auch bei der Dämmung des neuen Firmengebäudes beschritten: als Alternative zur Erdöldämmstoffen wird die Hallen- und Bürofassade bestehend aus Holzriegelwänden mit Zellulosedämmung errichtet und als Schutz mit einer selbst erzeugten Altholzfassadenschalung versehen.

„Immer mehr oberösterreichische Unternehmen zeigen vor, dass Ökonomie und Ökologie Turbozwillinge und eine einzigartige Chance für Unternehmertum sind. Unternehmen, die diese Chance nutzen, sind mehr denn je bereit für die Zukunft“, ist Landesrat Markus Achleitner überzeugt.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Land OÖ/Denise Stinglmayr

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