„Naturschutz gibt mir Berge!“

„Naturschutz gibt mir Berge!“

Jugendliche leben und arbeiten eine Sommerwoche lang auf einer alpinen Hütte

Jedes Jahr engagieren sich junge Freiwillige im Rahmen der Internationalen Umweltworkcamps der Naturfreundejugend Österreich für Naturschutz und Ökotourismus in alpinen Regionen. Mitmachen können alle zwischen 16 und 30 Jahren, die sich gerne in der Natur bewegen, aktiv zum Umweltschutz beitragen und dabei neue Kontakte knüpfen wollen.

Müde, aber zufrieden sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach so einem Umweltworkcamp, sind die Tage am Berg doch körperlich anstrengend und die Abende auf der Hütte oft lang ... Aber auch als erlebnisreich und sinnstiftend empfinden die jungen Menschen ihren außergewöhnlichen Arbeitseinsatz. Mit nach Hause nehmen sie schöne und einmalige Erinnerungen sowie Freundschaften, die über Sprachbarrieren hinaus entstanden sind.

Derzeit arbeiten sechs junge Leute auf der Voldertalhütte in den Tuxer Alpen, um den bei früheren Umweltworkcamps geschaffenen Erlebnis- und Sinnesparcours um neue Stationen zu erweitern. Kreativität und Einsatzfreude sind für diese Aufgabe gefragt.

Im Rahmen anderer Umweltworkcamps werden Wanderwege saniert, Beschilderungen erneuert und wichtige Arbeiten für einen ökologischen Tourismus rund um Klettergärten und Hütten erledigt.

Insgesamt leisten die Freiwilligen pro Umweltworkcamp etwa 250 Arbeitsstunden für die Umwelt. Gedankt wird es den jungen Helferinnen und Helfern mit exzellenter Kost und Nächtigung auf der Naturfreundehütte. Neben der Arbeit kommt natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz: Ein Tag des Umweltworkcamps ist Freizeit-Aktivitäten wie Klettern oder Wandern gewidmet.

Die letzten freien Plätze: Diesen Sommer gibt es noch freie Plätze bei den Internationalen Umweltworkcamps am Birgitzköpflhaus in Tirol, am Wiesberghaus in Oberösterreich sowie auf der Winterleitenhütte in der Steiermark. Nähere Infos sowie Anmeldemöglichkeit findest du unter www.naturfreundejugend.at/umwelt/umweltworkcamps

Quelle/Fotocredit: Naturfreundejugend Österreich

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