Nachhaltigkeitsministerin Patek besuchte Donau-Auen Junior Ranger

Nachhaltigkeitsministerin Patek besuchte Donau-Auen Junior Ranger

BMNT unterstützt „PlasticFreeDanube“ – Erfolgreiches EU-Projekt zur Erforschung der Plastikverschmutzungen der Donau

Über 30 Donau-Auen Junior Ranger im Alter zwischen 10 und 14 Jahren setzen sich für den Schutz der Donau ein - die Aktion in Petronell-Carnuntum steht ganz im Zeichen des EU-Forschungsprojekts „PlasticFreeDanube“. Die Jugendlichen sammeln entlang des Donauufers Kunststoffabfälle, die größer als 5 Millimeter sind. „Es ist großartig zu sehen, dass sich Jugendliche in einem Sommercamp für ein EU-Projekt einsetzen und mithelfen, die Verschmutzung der Donau mit Plastikmüll zu bekämpfen“, unterstreicht Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek bei Ihrem Besuches im Nationalpark Donau-Auen. „Die Aktivität der jungen Generation im Nationalpark Donau-Auen schafft das nötige Bewusstsein, hat Vorbildwirkung und rückt Jugendliche als Vorbilder ins Rampenlicht. Als Dankeschön gibt es Trinkflaschen aus Glas der BMNT-Initiative ‚Generation Blue‘“, so Patek. „Diesen Sommer findet zum zehnten Mal ein Junior Ranger Sommercamp im Nationalpark Donau-Auen statt. Die Junior Ranger lernen im Zuge der Sammelaktion nicht nur über die Hintergründe der Plastikverschmutzung, sondern werden den gesammelten Plastikmüll mit Erhebungsbogen und Experimenten auch selbst analysieren,“ erläuterte die zuständige Nationalparkdirektorin Edith Klauser.

Das Projekt PlasticFreeDanube

Kunststoffverschmutzungen in marinen Ökosystemen werden zunehmend zum ernsten Umweltproblem. Auch Flüsse werden als einer der Hauptpfade für die Verschmutzung angesehen. Im Oktober 2017 startete das grenzüberschreitende Projekt PlasticFreeDanube. Neben dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus zählen auch die viadonau, der Nationalpark Donau-Auen sowie die slowakische Organisation Repanetnern zu Partnern der Universität für Bodenkultur. Das oberstes Ziel des Projekts PlasticFreeDanube ist die Festlegung standardisierter Methoden zur Einschätzung von Eintragsquellen, Mengen und Transportverhalten von Plastikverschmutzungen an der Donau. An den Flussufern im Nationalparkgebiet werden laufend PET Flaschen, Plastikbehälter, Haushaltsutensilien, Folien und mehr angeschwemmt, die mit Freiwilligen eingesammelt und im Zuge des Projektes ausgewertet werden. Das Projektgebiet umfasst den Donauabschnitt von Wien bis zum Kraftwerk Gabčíkovo in der Slowakei. In diesem Abschnitt sind die beiden Ballungsräume Wien und Bratislava sowie der frei fließende Donauabschnitt durch den Nationalpark Donau-Auen östlich von Wien enthalten. Im September 2020 soll das Projekt abgeschlossen werden.

Wasserzukunft: Generation Blue

Jährlich gelangen 41 Tonnen Plastik in Österreich in die Donau. 90 Prozent stammen aus Haushalten, nur 10 Prozent aus der Industrie. Das zeigt, wie wichtig der Auftrag zur Bewusstseinsbildung bei diesem Thema ist. Die Wasserjugendplattform des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus „Generation Blue“ widmet sich deshalb speziell diesem Schwerpunkt und ist offizielle strategische Partnerin des Projektes PlasticFreeDanube in der Jugendkommunikation. So wird bei vielen Aktionen den Jugendlichen vermittelt, wie Plastik in die Gewässer gelangt, wie langlebig es ist und wie es unsere Ökosysteme gefährden kann.

Quelle: OTS  Fotocredit: BMNT/Paul Gruber

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