Klimavolksbegehren - Die Welt hängt am Galgen und die Schlinge zieht sich weiter zu

Klimavolksbegehren - Die Welt hängt am Galgen und die Schlinge zieht sich weiter zu

Es wird Zeit dem ein Ende zu setzen und Politik wieder für die Menschen zu machen

 Mit einer Medienaktion machte das Klimavolksbegehren im Zuge des OPEC Streiks am 6. Dezember eindrucksvoll sichtbar, was auf dem Spiel steht, wenn weiterhin Öl, Kohle und Gas gefördert werden. Drei AktivistInnen, die symbolisch Flora, Fauna und die Menschheit verkörperten, mussten mit einer Schlinge um den Hals zusehen, wie die Fossile Lobby das Eis unter ihren Füßen schmelzen ließ.

Klimakatastrophe abwenden

„Mit dieser Aktion wollen wir aufzeigen, was gerade auf der gesamten Welt passiert. Die großen Öl-Konzerne wie Exxon wissen schon seit fünfzig Jahren, dass Emissionen aus der Verbrennung von Öl, Kohle und Gas die Erde erhitzen und zu einer Klimakrise führen werden. Sie stecken allerdings seitdem Billionen Euro in Propaganda und Lobbying, um von dieser Tatsache abzulenken. In den kommenden Jahren müssen wir eine Kehrtwende schaffen und PolitikerInnen müssen sich endlich bekennen: Machen sie Politik für die Menschen oder für das Geld?“, fragt Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens, bestimmt.

Am 5. und 6. Dezember fand in Wien das halbjährliche Treffen der OPEC-Staaten statt. Diese Staaten sind beinahe für die Hälfte der weltweiten Erdölproduktion verantwortlich. Erst vor Kurzem prognostizierte OPEC, dass die Fördermengen an Erdöl bis 2040 erhöht werden sollen. Und das obwohl sich Wissenschaft, Umweltorganisationen und die Zivilbevölkerung einig sind, dass die Treibhausgasemissionen bis 2030 um die Hälfte reduziert werden müssen, wenn die Klimakrise nicht zu einer Katastrophe für die Menschheit werden soll.

Fossiles Zeitalter beenden

„Zurzeit hat fossiles Geld noch zu viel Einfluss auf Politik und Medien. Dadurch dürfen Öl-Konzerne weiterhin ihr Kerngeschäft verfolgen und gefährden damit unser aller Zukunft und befeuern das Artensterben. Unser Wald, unsere Felder, unsere Natur stirbt und für die Menschheit wird es immer enger, wenn wir der künftigen Generation noch einen lebenswerten Planeten überlassen wollen.

Deshalb brauchen wir das Klimavolksbegehren. Denn wir erinnern PolitikerInnen an ihre Verantwortung: Sie müssen für unsere Zukunft und gegen die gefährdenden Machenschaften der Öl-Lobby eintreten und allen Menschen ein klimafreundliches Leben ermöglichen. Auch die OMV muss ihr Geschäftsmodell innerhalb der nächsten Jahre komplett auf Erneuerbare umstellen. Ihre MitarbeiterInnen haben einen zukunftsfähigen Job verdient und Österreich eine gute Zukunft“, schließt Katharina Rogenhofer die Medienaktion ab.

Quelle: Mabel Reitbauer Klimavolksbegehren | Pressesprecherin / ots  //  Fotocredit: ©Stefan Joham

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