Förderoffensive für E-Bikes und Transporträder

Förderoffensive für E-Bikes und Transporträder

Erhöhte Förderungen von bis zu 800 Euro für E-Fahrräder durch Klimaschutzministerium und Sportfachhandel

Bundesländer, Gemeinden, Betriebe und Vereine sowie Privatpersonen können ab 1. Juli 2020 von der erhöhten E-Mobilitätsförderung 2020 profitieren und günstiger denn je auf klimaschonende Mobilität umsteigen. Gemeinsam mit dem österreichischen Sportfachhandel unterstützt das Klimaschutzministerium die Anschaffung von E-Bikes und Transporträdern.

So werden E-Bikes ab sofort mit 350 Euro pro Fahrrad gefördert (bisher 200 Euro), vorausgesetzt es werden mindestens fünf Stück angeschafft – ein Angebot besonders für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine, verstärkt auf „JobRäder“ zu setzen.
E-Transporträder und Transporträder werden mit 850 Euro mehr als doppelt so hoch gefördert als bisher (400 Euro) – davon sollen sowohl Betriebe, wie z.B. der Samariterbund schon aktuell, als auch Privatpersonen und Gemeinden profitieren.

„Auf unserem Weg in eine klimafreundliche Zukunft setzen wir auch ganz klar auf aktive Mobilität, wie etwa Radfahren. Die neue E-Mobilitätsoffensive mit einer stark erhöhten Förderung für E-Bikes und Transportfahrräder soll dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Durch die gemeinsame Förderung mit dem Sportfachhandel stoßen wir aber auch regionale Wertschöpfung im Handel an. Egal, ob Transportrad für Familien oder Vereine oder E-JobRäder in Betrieben – unsere geförderten E-Bikes ermöglichen einen kostengünstigen Umstieg auf klimafreundliche und gesunde Mobilität“, so Bundesministerin Leonore Gewessler.

Mag. Michael Nendwich, Obmann Sportfachhandel in der WKO, unterstreicht die Wirksamkeit der neuen Fördermaßnahmen: „Dieses neue Förderangebot ist in vielerlei Hinsicht ein großer Schritt: Der Beitrag zum Klimaschutz durch den Umstieg auf CO2-freie Mobilität liegt auf der Hand, jener zur körperlichen Fitness durch aktive Bewegung ebenso. Zusätzlich wird mit dem vorliegenden Maßnahmenpaket ein wirksamer Hebel für die Belebung der heimischen Wirtschaft gesetzt und schafft damit eine klare Win-Win-Situation für alle."

Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbunds Wien, verdeutlicht das Potential von E-Lastenrädern im täglichen Einsatz: "Der Samariterbund Wien stellt täglich Mahlzeiten im Rahmen von Essen auf Rädern zu. Dafür sind auch 26 E-Lastenräder im Einsatz, die täglich 800 Mahlzeiten liefern. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der Parkplatzproblematik, ist der Transport mit E-Lastenrädern in der Stadt nicht nur die umweltfreundlichste, sondern auch die effizienteste und kostengünstigste Form der Zustellung, denn so können mehr Mahlzeiten innerhalb der gleichen Zeit zugestellt werden. Dafür erhielten wir 2018 und 2019 auch den VCÖ-Mobilitätspreis.“

Radabstellplatz mit E-Ladestation mit 700 Euro gefördert
Damit die hochwertigen Elektrofahrräder und Transporträder trocken und sicher abgestellt werden können, gibt es auch eine neue Förderpauschale zur „Nachrüstung Fahrradparken“. Bei Gebäuden, die vor dem Jahr 2000 errichtet wurden, wird ein überdachter Radabstellplatz mit 400 Euro gefördert. Radabstellplätze mit E-Ladestation bekommen sogar 700 Euro Förderung.

Einreichungen über umweltförderung.at. Das Angebot wird im Rahmen von klimaaktiv mobil aus Mitteln des Klima- und Energiefonds abgewickelt. Die Förderungen sind mit Landes- und Gemeindeförderungen kombinierbar.

Quelle: BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Mag.a Tina Newertal Pressesprecherin der Bundesministerin / ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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