Energiewende braucht Innovationen – Energieinstitut an JKU wichtige Säule der Energieforschung

Energiewende braucht Innovationen – Energieinstitut an JKU wichtige Säule der Energieforschung

V.l.: Dr. Robert Tichler, Geschäftsführer des Energieinstituts an der JKU Linz, Prof. Dr. Friedrich Schneider, Wissenschaftlicher Leiter am Energieinstitut, Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner, Generaldirektor DDr. Werner Steinecker, Energie AG, und Vorstandsdirektor Mag. DI Josef Siligan, Linz AG

„Der Krieg gegen die Ukraine hat die Notwendigkeit zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern weiter verstärkt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien soll weiter beschleunigt werden, ein wesentlicher Schlüssel dazu sind Innovationen. Damit wird die Energieforschung noch wichtiger, Oberösterreich verfügt hier mit dem Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz einen wesentlichen Innovations-Leuchtturm. Seit nunmehr 20 Jahren liefert das Energieinstitut an der JKU wertvolle Beiträge zur Weiterentwicklung des Energiesystems“, betonte Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner bei der Eröffnung des diesjährigen Forums Econogy in Linz, veranstaltet vom Energieinstitut, bei dem anlässlich des 20 Jahr-Jubiläums die Rolle der Energieforschung in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht beleuchtet worden ist.

„Das Energieinstitut an der JKU Linz beschäftigt sich in jährlich ca. 100 Forschungsprojekten mit der Weiterentwicklung eines Energiesystems, das Lebens-, Wirtschafts- und Umwelträume positiv beeinflusst und auch die europäischen Volkswirtschaften stärkt“, erklärte Landesrat Achleitner auch in seiner Funktion als Präsident des Energieinstituts. Das Institut als außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit 40 Forscher/innen stützt sich auf eine fächerübergreifende Zusammenarbeit der drei Abteilungen Energiewirtschaft, Energierecht, Energietechnik. „Diese ermöglicht eine umfassende Analyse der zentralen Aspekte des Energiesystems. Aktuell wird insbesondere an den Themen Energiespeicher, Energiegemeinschaften, soziale Akzeptanz, Greening industrieller Prozesse, Wasserstoff, Kohlendioxid-Nutzung und Versorgungssicherheit geforscht“, erläuterte Landesrat Achleitner.

Dr. Robert Tichler verwies als Geschäftsführer des Energieinstituts an der JKU Linz auf die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Energieforschung: „Der Erfolg basiert auf drei Schlüsselfaktoren: auf einem herausragenden Team an Forscherinnen und Forscher, auf optimalen Rahmenbedingungen durch die Stakeholder und auf spannenden und konstruktiven Kooperationen mit anderen Institutionen“, so Tichler. 

Das Hauptreferat wurde von Prof.in Dr.in Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, die online zugeschaltet war, und Prof. Dr. Friedrich Schneider, Wissenschaftlicher Leiter am Energieinstitut, gemeinsam gehalten. Beide zeigten die Herausforderungen sowie die volkswirtschaftlichen Vorteile der Energiewende auf. 

Als Grundtenor der Veranstaltung wurde hervorgehoben, dass die Bedeutung von Energieforschung für unsere Gesellschaft weiter zunimmt, es aber vor allem auch gelingen muss, die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung noch besser zu vernetzen sowie den Wissenstransfer auch die in die Wirtschaft noch weiter zu intensivieren.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Land OÖ/Denise Stinglmayr

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